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Feine Wahrnehmung

Anwendung

Feine Wahrnehmung

Diese Seite beschreibt das Wesen feiner Wirkungen
und wie man sie erfahren kann.

Feine Wirkungen bewusst erfahren

Das imagami wirkt in feinstofflichen Bereichen. Als feinstofflich bezeichnet man alle Phänomene, die nicht stofflich und daher über die Sinne nicht erfahrbar sind. Homöopathische Medikamente weisen z.B. in höheren Potenzen keine Moleküle ihrer Ursubstanz mehr auf. Aus diesem Grund nennt man die Übertragung ihrer heilsamen Information auf den Menschen feinstofflich oder energetisch.

Grobstoffliche Funktionen erklären sich über naturwissenschaftliche Gesetze (Es funktioniert, weil...). Feinstoffliche Wirksamkeiten teilen sich am besten über vergleichende Eindrücke mit (Es fühlt sich an, wie...). Das unvoreingenommene eigene Spüren und Empfinden bildet die Wahrnehmungsorgane für feinstoffliche Kräfte aus. Ähnlich, wie beim Erlernen eines Musikinstrumentes, erfordert es Geduld und Übung, die Fähigkeiten der Wahrnehmung zu pflegen und zu verfeinern. Es gilt, innere Sinne zu entwickeln, die uns die feinen Eindrücke vermitteln können. Den meisten Menschen ist eine innere Stimme mehr oder weniger bekannt. Allerdings finden die inneren Botschaften im Alltag selten Beachtung, weil sie dem rational arbeitenden Verstand nichts bedeuten. Wird der innere Dialog regelmäßig gepflegt, werden die Eindrücke immer deutlicher. Es ist ein Akt der Achtsamkeit diese Empfindungen in die bewussten Ebenen einzubinden. Dabei ist es empfehlenswert, geduldig und ohne Erwartungsdruck vorzugehen. Das schützt sowohl vor Täuschungen, als auch vor Enttäuschungen und erleichtert den Zugriff auf das schlummernde Potential.









Was nicht gesehen werden kann und jenseits des Denkens ist, was ohne Ursache oder Teile ist, was weder wahrnimmt noch handelt, was unwandelbar ist, alldurchdringend, allgegenwärtig, feiner als das Feinste, das ist das Ewige, von dem die Weisen wissen, dass es die Quelle von Allem ist.

Aus den Upanishaden

imagami-nr.116-Anemone:
„Ich empfange den Segen des Neubeginns.“

Unbeschwertheit. Trägt den Segen der Anfangsenergie und lichte Kräfte für den Neubeginn.

Glaubt nicht irgendwelchen Überlieferungen, nur weil sie für lange Zeit in vielen Ländern Gültigkeit besessen haben. Glaubt nicht an etwas, nur weil viele es dauernd wiederholen. Akzeptiert nichts, nur weil es ein anderer gesehen hat, weil es auf der Autorität eines Meisters beruht oder weil es in einer heiligen Schrift geschrieben steht. Glaubt nichts, nur weil es wahrscheinlich ist. Glaubt nicht an Einbildungen oder Visionen, die ihr für gottgegeben haltet. Glaubt nichts, nur weil die Autorität eines Lehrers oder Priesters dahintersteht. Glaubt an das, was ihr selbst durch lange Prüfung für richtig erkannt habt, was sich mit eurem Wohlergehen und dem der anderen vereinbaren lässt.
Buddha Siddhartha Gautama

Zur Schulung der inneren Wahrnehmung ist es sinnvoll, zuerst einmal eigene innere Hemmnisse aufzuspüren und abzulegen. Manche Menschen haben im Laufe des Lebens Erlebnisse und Meinungen aufgenommen, die ihre eigenen Möglichkeiten beschränken. Sie besitzen undurchlässige Ansichten, die sie von den subtileren Bereichen des Lebens abschirmen und den offenen Blick auf die Welt behindern. Sätze wie „Sowas-gibt’s-doch-gar-nicht.“ oder „Das-kann-ich-doch-nicht!“ gilt es aufzuspüren und zu verabschieden, denn sie wirken wie ein Loch im Reifen auf der Straße des Lebens. Das Geigenspiel kann niemand erlernen, der an seinen Fähigkeiten zweifelt. Das Leben auf unserem liebevollen Planeten gibt uns die Möglichkeit zu entscheiden: Wir können uns selbst beschränken oder den Raum zur Entfaltung gewähren.


Um feine Wahrnehmungen einzuordnen und vergleichen zu können, brauchen wir einen Grundstock an vergleichbaren Eindrücken. Wenn Sie die Qualitäten der imagami untersuchen möchten, wählen Sie ein Bild, dass Sie anspricht und geleiten Sie Ihre Eindrücke durch Wie-Fragen an die Oberfläche Ihres Bewusstseins: Wie ist meine Stimmung? Wie wirkt dieses Bild auf mich? Wie ändert sich mein Befinden, wenn ich das Bild auf mich wirken lasse? Gibt es Bereiche in meinem Körper, die mit dem Bild in Resonanz gehen? usw. Durch Wie-Fragen lassen sich komplexe Stimmungsgefüge erfassen, in ihrer Eigenheit begreifen und vergleichen. Zunehmende Erfahrung schenkt ein besseres Unterscheidungsvermögen und größere Sicherheit in der Beurteilung feinstofflicher Eigenschaften. Wie bei Speisen sollte man aber nur das, was zuträglich ist in einer verträglichen Menge aufnehmen.




Wenn wir sehen, dass das Leben keine Grenzen hat,
geben wir alle einengenden Unterscheidungen auf.
Wir erkennen uns selbst und das Leben in allem.

Thich Nhât Hanh

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